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Wie bleiben meine Mitarbeiter mental gesund?

Wie bleiben meine Mitarbeiter mental gesund?

Was Unternehmer jetzt beachten müssen.

 

Die meisten Meetings finden nicht mehr statt, Kontakte nur noch digital. Trotz Handy und Videokonferenz ist die Corona-Krise für viele eine Zeit der Einsamkeit und Isolation. Die Trennung von Freunden und Familie aber auch die Abschottung gegenüber den Kollegen und dem Team, die man sonst täglich sehen und spüren kann, macht vielen Menschen mehr und mehr zu schaffen. Denn auch wenn wir andere hören oder digital sehen können, spüren wir keine Nähe. Das schlägt nicht nur aufs Gemüt sondern mittelfristig auch auf die Arbeits-Motivation. Für Soziologen ist Einsamkeit das kommunizierte Gefühl, dass es an positiven Beziehungen mangelt. Bei den Unternehmern läuten die Alarmglocken nach vielen Wochen des Shutdowns nun ganz laut. Eine von ihnen ist Anita Gödiker, Unternehmerin und Anbieterin von 11 luxuriösen flexiblen Workspaces in Deutschland und der Schweiz: „Die Corona-Krise ist eine der dramatischsten Herausforderungen für die Menschheit. Für die Gesundheit der Menschen und für uns Unternehmen. Aktuell ist bereits die Diskussion über das Arbeiten der Zukunft und im Homeoffice in vollem Gang – und äußerst diametral. Die Spanne reicht von Glorifizierung bis Komplettverdammnis. Wir befragen derzeit unsere Kunden und Mitglieder, wie sie die Situation empfinden. “

 

Die Anforderungen an Unternehmer und Mitarbeiter durch den Shutdown sind mehr als komplex: nicht jede Arbeit eignet sich dafür, im Homeoffice erledigt zu werden. Die technischen Gegebenheiten mussten quasi über Nacht so verändert werden, dass tatsächlich gearbeitet werden kann. Denn was nutzt ein Laptop, wenn das Team nicht auf die zu bearbeitenden Dateien zugreifen kann? Im besten Fall gab es schon vor Corona cloudbasierte Lösungen. Wenn nicht, haben viele Unternehmen diese nun in kürzester Zeit realisiert.

Für digitale Unterstützung lohnt sich für Unternehmer ein Blick auf folgende Tools:

 

-          Miro: ein virtuelles Whiteboard für kreative, virtuelle Zusammenarbeit

-          Zoom oder Hangouts: Videokonferenzen

-          Slack: Ein Kommunikationstool, das die kurze, direkte Abstimmung über den Schreibtisch ersetzt

-          Asana oder Jira: ermöglichen die digitalisierte Projektplanung

-          Trello: ersetzt die To-dos auf Post-ist

-          Docusign: virtuelle Unterschriften

 

Gemeinsam einsam

 

Wenn alle von zu Hause arbeiten und der Tag mit Conference-Calls gespickt ist, sprechen die meisten nur noch beruflich miteinander. Die Distanz untereinander erhöht sich von Tag zu Tag. Nähe ist aber die Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander. So entstehen starke menschliche Verbindungen im Normalfall eher am Rande eines Meetings, z.B. an der Kaffeemaschine oder in der Pause. Was kann man tun? Anita Gödiker: Ich glaube, man braucht auch digital regelmäßige Teamevents. Das Team muss sich Zeit nehmen, Probleme zu besprechen und zu lösen. Ob dies auf lange Dauer digital funktioniert, wird sich zeigen.“ Besonders wichtig ist, die Erreichbarkeit zu klären. Angestellte und Chefs müssen Zeiten festlegen, in denen Sie erreichbar sind. Gerade und besonders für spontanen Abstimmungsgespräche, kurze Fragen oder Meinungen. Sonst kann es nicht weiter gehen und die Prozesse verlangsamen sich.

 

Außerdem gilt es, eine Struktur für den Alltag zu finden. Setzen Sie sich Ziele und Wochenaufgaben. Routinen sind wichtig, planen Sie feste Zeiten für widerkehrende Aufgaben: Zeit mit der Familie –ob jung oder alt, Sport , am besten im Freien, denn körperliche Aktivität reduziert den Stress. Und ganz wichtig sind die Mahlzeiten: ob alleine oder mit Familie, machen Sie das Beste daraus, geben Sie sich Mühe. Auch die NASA legt viel Wert auf Mahlzeiten um das psychische Wohlbefinden zu steigern.

 

Abwechslung schaffen

 

Als Alternative zum Homeoffice bietet Satellite Office bis Ende Mai dieses Jahres 5 er-, 10 er- und 20 er – Tages-Tickets ohne Vertragsbindung an. Und das sowohl für Einzelunternehmer als auch für Firmen. So können kleine Meetings in gesicherter Atmosphäre im Satellite Office Workspace abgehalten werden. Oder man flüchtet ein paar Tage pro Woche aus dem Homeoffice und genießt eine professionelle Arbeitsumgebung unter höchsten Hygienestandards. Abwechslung hilft gegen Lagerkoller.

 

Team Splitting?!

 

Eine ausgezeichnete Idee, ganz nach dem Motto „gemeinsam einsam“ ist das Team Splitting. Ein kleines Team kann zum Beispiel bei Satellite Office unter einem Dach arbeiten -genügend körperlichen Abstand garantiert. Sogar in einem Büro. Oder in vielen einzelnen Büros. So wie Sie es brauchen. Denken Sie mal darüber nach!

 

Stress wegen und um Corona ist besser zu ertragen, wenn man ab und zu Dampf ablassen kann. Humor ist ein Ventil, das die Stimmung hebt. Wer Scheiß Corona vom Berliner Chor Happy Disharmonists auf Youtube aufruft, hat für den Rest des Tages ein Lächeln auf den Lippen – garantiert.

 

https://www.youtube.com/watch?v=CK0fhl00QjY

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